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Presseinformation
Schwarzwald MedicalResort Obertal

Wenn der
Sommer naht, aber die Bio-Uhr noch falsch geht
Umstellung auf Sommerzeit
erfordert Phase der Anpassung / Menschlicher Organismus
folgt biologischem Rhythmus / Kleine Verhaltensregeln
erleichtern die Umstellung des Körpers
Viele Menschen kennen das
Problem – wenn die Zeit im Frühling eine Stunde vorgestellt
wird, dann fühlen sie sich matt und leiden an Schlafstörungen.
Schuld trägt die so genannte innere Uhr. Während der morgendliche
Wecker beliebig vor- und zurückgestellt werden kann und
dennoch seinen Dienst tadellos erfüllt, gibt die Bio-Uhr
dem Körper unerlässliche Phasen der Ruhe oder Aktivität
vor. Endet am 29. März mit dem Vorstellen der Uhren von
2.00 auf 3.00 Uhr die Winterzeit, gerät der körpereigene
Rhythmus jedoch durcheinander. „Schon eine Stunde Zeitumstellung
reicht aus, um den Wach-Schlaf-Rhythmus vieler Menschen
aus dem Takt zu bringen“, weiß Dr. med. Joachim Dietz,
ärztlicher Leiter im Schwarzwald MedicalResort Obertal.
Denn im Gegensatz zum Wecker benötigt die innere Uhr nach
der Zeitumstellung im Frühling gemeinhin eine Anpassungsphase
von zwei bis sieben Tagen –– je nach Typ: Nachtmensch
oder Frühaufsteher. Konzentrationsschwäche, Gereiztheit,
Schlafstörungen und depressive Verstimmungen gehören zu
den Begleiterscheinungen. Während die Zeitumstellung im
Winter weder Morgenmenschen noch Langschläfern tatsächliche
Probleme bereitet, liegt der biologische Vorteil im Sommer
klar auf Seiten der Frühaufsteher. Sie sind vergleichsweise
besser in der Lage, ihren Rhythmus einem 23-Stunden-Tag
anzupassen.
Hilfe gegen Mini-Jetlag
Um die eigene Bio-Uhr und den neuen Tagesrhythmus
wieder synchron „ticken“ zu lassen, rät der Experte, für
eine ausreichende Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen
zu sorgen und seine innere Uhr schrittweise an die Zeitumstellung
zu gewöhnen. Eine Vital Plus Kombi-Packung mit Vitalstoffen
in der richtigen Zusammensetzung und in der richtigen
Menge eignet sich besonders gut für die kurmäßige Einnahme
nach der Umstellungsphase (in jeder Apotheke erhältlich)
und unterstützt den Körper bei der Anpassung. Zudem sollten
Betroffene statt am ersten Abend der Sommerzeit gleich
eine ganze Stunde, lieber an den folgenden vier Abenden
jeweils um eine Viertelstunde früher zu Bett gehen. Auch
die Abendbrotzeit sollte dem veränderten Rhythmus nur
langsam angepasst und die letzte Mahlzeit des Tages spätestens
drei Stunden vor dem Zubettgehen eingenommen werden. Idealerweise
besteht das Abendessen aus leichter Kost. Ein weiterer
Ratschlag: Wer nach dem Aufwachen noch lange liegen bleibt,
ermüdet wieder unnötig. Ein zügiges, aber nicht abruptes
Aufstehen bringt den Kreislauf in Schwung und hält den
ganzen Tag fit. Vom Eingriff in biologische Strukturen
besonders betroffen: Säuglinge, Kinder, ältere und schlafgestörte
Menschen.
Innere Uhr lässt sich nicht überlisten
Verschiedene Hormone beeinflussen unseren Tagesrhythmus.
Eine besondere Rolle spielt das so genannte Schlafhormon
Melatonin. Helligkeit, ob durch künstliches oder Tageslicht
erzeugt, hemmt seine Bildung, während Dunkelphasen die
Produktion fördern und somit die Aktivität des Körpers
bremsen und müde machen. In „Bunkerexperimenten“ – mehrtägigen
Versuchsreihen in Räumen ohne Tageslicht – ermittelten
Schlafforscher: Innere Uhren von Nachtmenschen und Frühaufstehern
ticken unterschiedlich. Zu welcher Kategorie einzelne
Menschen gehören, liegt in ihren Genen begründet. So gab
die innere Uhr Frühaufstehern das Signal zum Aufwachen
eine ganze Stunde eher als Nachtmenschen. Zu Beginn der
Sommerzeit schickt der Wecker somit Millionen Langschläfer
zu früh an den Start.
Warum wir im Sommer eine Stunde verlieren
Ursprüngliches Ziel der Zeitumstellung: unter dem
Eindruck der Ölkrise durch weniger Lichtverbrauch Energie
sparen. 1978 verloren die Menschen bei der Umstellung
auf die Sommerzeit zum ersten Mal eine Stunde ihres Tages.
Diese auf den ersten Blick logische Theorie ging jedoch
nicht auf. Denn was die Leute abends an Lichtenergie sparen,
verbrauchen sie morgens an Heizenergie. Heute macht der
Anteil des Stromumsatzes durch Licht nur noch ein Prozent
des Gesamtenergieverbrauchs eines Haushalts aus. Verblieben
ist damit nur noch die Tradition. Die einen lieben sie,
die anderen leiden darunter. Doch Gesundheitsschäden muss
keiner fürchten.
Buchtipp:
Die Bio-Uhr von Dr. med. Karl Pflugbeil, Herbig-Verlag
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