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Gebärmutterhals-Krebs: Pap-Test ist noch
immer der Goldstandard der Diagnostik
Das seit vielen
Jahrzehnten übliche Diagnoseverfahren zur
frühzeitigen Entdeckung des
Gebärmutterhals-Krebses - der sog. Pap-Test -
hat Konkurrenz bekommen. Seit einiger Zeit
werden die vom Gebärmutterhals entnommenen
Zellen nicht mehr direkt auf einen gläsernen
Objektträger verstrichen, sondern erst in einer
fixierenden Flüssigkeit gelöst und danach auf
den Objektträger aufgestrichen. Dieses neue
Verfahren hat den Vorteil, dass im Zuge der
Untersuchung gleich ein Test auf das Krebs
erzeugenden human papillomavirus (HPV)
durchgeführt werden kann.
Um die beiden konkurrierenden Methoden
vergleichen zu können wurden nun die vorhandenen
wissenschaftlichen Studien in Form einer
Metaanalyse ausgewertet. Dabei zeigte sich, dass
das deutlich teurere neue Verfahren dem
konventionellen Pap-Test-Abstrich offenbar - was die
Zuverlässigkeit angeht - nicht überlegen ist.
Neben den höheren Kosten hat es nach Meinung der
Autoren der Studie sogar den Nachteil, dass es
mehr falsch positive Ergebnisse liefert und so
die betroffenen Frauen unnötigerweise psychisch
sehr belastet. Es kommt hinzu, dass ein falsch
positives Ergebnis weitere Untersuchungen nach
sich zieht und so die Gesamtkosten der
Diagnostik erhöht.
Mehr Informationen
zum Thema Gebärmutterhalskrebs
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Wikipedia zum Thema
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Die vollständige englischsprachige
Kurzversion dieser Studie (sog. MEDLINE
Abstract) finden Sie
hier
Obstet Gynecol. 2008
Jan;111(1):167-77.Click here to read Links
Obstet Gynecol. 2008 Jan;111(1):2-3.
Liquid compared with conventional cervical
cytology: a systematic review and meta-analysis.
Arbyn M, Bergeron C, Klinkhamer P, Martin-Hirsch
P, Siebers AG, Bulten J.
Scientific Institute of Public Health, Brussels,
Belgium. marc.arbyn@iph.fgov.be
OBJECTIVE: To compare test performance
characteristics of conventional Pap tests and
liquid-based cervical cytology samples.
CONCLUSION:
Liquid-based cervical cytology is neither more
sensitive nor more specific for detection of
high-grade cervical intraepithelial neoplasia
compared with the conventional Pap test.
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